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Ängstlich, erschrocken, verwirrt von jenem so realen Tagtraum schoss Aya von ihrem Stuhl hoch, wobei sie Finlley fast um stieß.

Mit pochendem Herzen, dessen Schlag sie sogar in ihren Ohren hörte und der Gewissheit sich nun wieder in der Realität zu befinden, legte sich ihre Nervosität schnell wieder. Aus der Ferne schnell näher kommend, konnte sie die Sirenen der Feuerwehr hören, die jeden Tag auf der Hauptstraße vor ihrem Fenster zu ihren Einsätzen rasten um Leben zu retten. Mit dem beruhigenden Gefühl die üblichen Alltagsgeräusche zu hören, konnte sie nun ihre Gedanken wieder auf das wesentliche

konzentrieren.


Finlley der sich bis jetzt zurück gehalten und die einst dampfende Suppe, zu einer Wellenlosen glatten Pfütze hatte verkommen lassen, saß ihr mit verschränkten Armen gegenüber. Jedoch als er bemerkte das sich Aya beruhigt hatte, erhob er sich abrupt um sie in die Arme zu schließen.


Fass mich nicht an,“ zischte sie ihn an, warnend mit der flachen Hand ihn von sich weisend.


Außer Laura fasst mich niemand an. Das weißt du genau, kein Mann, auch du nicht kommen in meine Nähe.“


Es gibt aber nur noch uns Aya,“ versuchte Finlley sie zu beschwichtigen, der noch immer eine Chance sah dieses Gespräch zu seinen Gunsten zu entscheiden.


Laura ist vermisst, wenn nicht gar Tot, das weisst du doch. Realisier es endlich. Deine Freundin, ach was deine Liebhaberin ist Tot. Vergiss sie endlich.“


Ayas Gesicht das innerhalb der letzten Minuten nicht zum ersten mal die Farbe gewechselt hatte, war nun Purpurrot. Einzig das sie gerade ihre Hände in den Hosentaschen gesteckt hatte, verhinderte das sie auf Finlley los ging.

Sich zusammen reißend, schrie sie ihre Antwort nicht, sondern wechselte in den langsamen jedes Wort einzeln betonenden Flüsterton, den sogar Finlley auf manch einer Mission zu fürchten gelernt hatte.


Sie ist vermisst, sie ist nicht Tot. Wir hätten ja Gewissheit, doch du ängstliches Häuflein Elend hattest ja nicht den Mut zu schießen, so das sie in das Anwesen eindringen musste. Nur wegen dir wache ich in letzter Zeit morgens Schweiß gebadet auf, ohne den angenehmen Geruch eines gemachten Frühstücks in der Nase und krieche Abends in mein unangenehm kaltes Bett, ohne das mich Laura dort erwartet. Du hast meine Existenz meinen Lebensinhalt zerstört. Versager.“


Verschwinde aus meiner Wohnung, du weisst ja wo die Tür ist.“

20.1.10 21:03
 


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